Konkrete Projekte fördern


INTRAOPERATIVE
BESTRAHLUNG
FÜR BRUSTKREBS-
PATIENTINNEN

Wir sind am Ziel!

Mobiler Elektronenlinearbeschleuniger finanziert!

Auf Grund seiner Häufigkeit steht der Krebs der weiblichen Brustdrüse ganz besonders im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Seit Einführung der sogenannten brusterhaltenden Therapie (BET) kann für viele betroffene Patientinnen Therapiesicherheit erreicht werden, ohne dass eine vollständige Entfernung der Brust notwendig wird. Allerdings ist die postoperative Bestrahlung ein zwingender Bestandteil des Therapiekonzeptes.
Da die nähere anatomische Umgebung des ursprünglichen Tumors auch nach dessen Entfernung die Hauptrisikozone für das Auftreten von Rückfallgeschwülsten ist, forscht das Brustzentrum der Universitäts- Frauenklinik Düsseldorf an einer Möglichkeit, diese Risikozone durch eine während der Operation (interoperativ) durchgeführte lokale Bestrahlung zu behandeln, um so die brusterhaltenden Therapien zu verbessern. Dadurch verlängert sich zwar die Operationszeit, aber den Patientinnen bleiben mehrwöchige, sehr belastende Bestrahlungen nach der Operation erspart.
Erste Proben zur Durchführung der Therapie am europäischen Institut für Onkologie in Mailand haben gezeigt, das die exakte interoperative Platzierung eines mobilen Elektronenlinearbeschleunigers ein Höchstmaß an Präzision bei der Strahlenanwendung ermöglicht.
In der vorgesehenen Studie der Universitäts-Frauenklinik Düsseldorf soll geklärt werden, ob und in welchem speziellen Patientinnen-Konstellationen (Tumordurchmesser, Alter der Patientin, etc.) die alleinige intraoperative Strahlentherapie die bisherige externe Strahlentherapie ganz ersetzen kann. Voraussetzung hierfür ist jedoch die Anschaffung eines mobilen Elektronenlinearbeschleunigers.
Hier konnte der Verein helfen.
Ein hochmodernes Bestrahlungsgerät wird in Kürze der Frauenklinik Düsseldorf übergeben. Die für den Betrieb des Geräts notwendigen Umbauten werden bald abgeschlossen sein.
Das Universitätsklinikum Düsseldorf rechnet damit, das Gerät schon bald einsetzen zu können. Nicht nur wird der Einsatz des Bestrahlungsgeräts wertvolle klinische Forschungsergebnisse zur Optimierung der interoperativen Bestrahlungstherapie liefern, sondern es wurden auch zusätzliche neue Arbeitsplätze geschaffen.